Türme und Wehrgang

Isny ist mittelalterliche Gründungsstadt. Tore und Türme, Stadtmauer und Wehrgang, Straßenkreuz und Marktplatz, Rathaus und Spital prägen das Stadtbild bis heute.

Die Stadtummauerung Isnys wurde im 13. Jahrhundert errichtet und besteht aus Gestein, dass der Rheingletscher vor über 10.000 Jahren in die Gegend transportiert hatte. Einer Vermessung aus dem Jahre 1826 zufolge, hatte die Stadtmauer eine Länge von 1326 m. Heute sind noch ca. 740 Meter der ehemaligen Verteidigungs- und Befestigungsanlage erhalten. Im Mittelalter konnte die Stadt auf dem sich an der Innenseite der Stadtmauer befindlichen Wehrgang komplett umrundet werden. Dieser war mit Schießscharten zur Selbstverteidigung versehen.

Mehrere Wehrtürme verstärkten die Stadtbefestigung und dienten den Isnyern u.a. als Waffen- und Munitionslager, Wach- und Aussichtspunkt und Gefängnis. Vom Blaserturm, im Herzen der Stadt am Marktplatz gelegen, hielt ein Wächter Tag und Nacht Ausschau nach Feinden oder Feuerherden. Wer das mittelalterliche Stadtoval betreten wollte, passierte eins der vier Stadttore, von denen heute noch zwei erhalten sind: Das Wassertor, das in die wasserreiche Vorstadt führte und das Espantor, durch das die Isnyer heute wie einst auf ihren "Festplatz am Rain" gelangen. 

Geführte Stadtrundgänge versetzen Besucher in die Zeit der Türmer und Wächter. Doch Türme und Tore sind nicht nur Zeugen der Vergangenheit. Innovative Ausstellungskonzepte, unter anderem in der Städtischen Galerie im Turm (Espantor), schaffen einen Kontrast zu den historischen Gemäuern.

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