Städtische Museen

Im mehrstöckigen Fabrikgebäude war fast 30 Jahre das Museum am Mühlturm untergebracht. Am 31. Dezember  2017 endete die Ära des Standortes für Stadtgeschichte, die Museumarbeit dagegen läuft auf Hochtouren weiter - für den Aus- bzw. Umzug bis 2019 ins Schloss Isny mit neuer Dauerausstellung zur Stadtgeschichte.

Museum lädt zum Erinnerungs-Café
Die Städtischen Museen Isny starten eine Reihe von Erinnerungs-Cafés. Am Mittwoch, 24. Januar, soll „Winter in Isny“ Thema sein bei der gemütlichen Begegnung in der „Unteren Mühle“. Das erste Treffen im Dezember mit dem Thema: „Wer weiß was aus der Zeit von Eugen Felle?“ bot spannende Einblicke in den Alltag von früher (die Schwäbische Zeitung berichtete). Gesprächsrunden in lockerer Atmosphäre finden jetzt ab sofort einmal im Monat immer von 14.30 bis 17 Uhr statt. Eingeladen sind alle Isnyer und Isnyerinnen, die gerne von früher erzählen oder gerne Geschichten hören, wie es früher in Isny war.
Bei den Treffen sind neben den persönlichen Erinnerungen vor allem die Geselligkeit und der Austausch von Gedanken wichtig. Jedes Erinnerungscafé steht unter einem bestimmten Thema. Beim nächsten  Treffen am Mittwoch, 24. Januar, soll es um den „Winter in Isny“ gehen: Welche Traditionen wurden gepflegt? Was ist Christbaumloben? Welche Bedeutung hatte der Wintersport? Wie wurde die Fasnet gefeiert? Gab es wirklich mehr Schnee als heute? Auch über alte Fotografien würden sich die Organisatorinnen sehr freuen.
Die Erinnerungs-Cafés sind Teil des Museumsprojekts Panorama_Partner, das von der Kulturstiftung des Bundes im Fonds Stadtgefährten gefördert wird. Als örtlicher Partner unterstützen die Freunde der Appretur Isny e.V., die Informationen zur Isnyer Arbeiterschaft zusammentragen. 
Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos. Zum gemütlichen Beisammensein gibt es Kaffee und Kuchen. Es wird ein kostenloser Hol- und Bring-Service angeboten. Dieser Service kann bis zwei Tage vorher unter der Telefonnummer 07562 93434 angefordert werden.

Als ehemaliges Gefängnis bietet das Wassertor-Museum Einblick in die düstere Existenz der Gefangenen. Im Verlies sind Wandkritzeleien original erhalten. Oben in der Türmerwohnung fühlen Sie sich beim Blick auf die mittelalterliche Stadtanlage versetzt in die Zeit der Feuersbrünste und Bauernkriege.

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