Nikolaikirche

Die Nikolaikirche ist die Nachfolgerin der Leute-Kirche, die in nächster Nähe zur Klosterkirche gebaut worden war. Nach der Reformation wurde sie zur evangelischen Stadtpfarrkirche. 1284 brannten mit dem Kloster und dem größten Teil der Stadt auch die Kirchen ab. Von der 1288 durch Heinrich von Brunow neu erbauten Kirche sind die Umfassungsmauern des Langhauses, die Rundbogenfenster des nördlichen Lichtgadens, die Arkadenbögen im Innern und der Turm bis zur Glockenstube geblieben. Der spätgotische Chor mit seinem Sternrippengewölbe wurde im 15. Jahrhundert angefügt.

Beim großen Feuer 1631 brannte die Kirche erneut aus. Trotz schwerer Kriegszeiten wurde schon 1636 mit dem Wiederaufbau begonnen. Der Turm erhielt seine heutige Zwiebelhaube. 1971/72 wurde die Kirche erneut renoviert. Die Apsisfenster stammen von Wolf-Dieter Kohler, die Südfenster im Chor von der Isnyer Künstlerin Ursula Dethleffs, die den Chorbogen lettnerartig ausfüllende Kreuzigungsgruppe von Ulrich Henn.

Als 1472 der Kirchturm umfassend erneuert wurde, dürfte dabei auch die Sakristei mit der über ihr befindlichen Predigerbibliothek eingewölbt worden sein.

Stadtrundgang

Rundgang im mittelalterlichen Oval: Das Faltblatt führt zu den historischen Gebäuden in Isny.

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Predigerbibliothek

Studienplätze im Mittelalter: Original erhaltene Stiftungsbibliothek aus dem 15. Jahrhundert.

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Trilogierundgang

Isnys kontrastreiche Geschichte an den Plätzen der Wandertrilogie Allgäu rund um das mittelalterliche Oval entdecken.

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