Kirche St. Georg und Jakobus

Die Kirche St. Georg und Jakobus war die Kirche des ehemaligen Benediktinerklosters und, obgleich innerhalb der Mauern der evangelischen Reichsstadt stehend, die Pfarrkirche des katholischen Umlands. Die dreischiffige Hallenkirche wurde nach dem Stadtbrand von 1631 von Giulio und Pietro Barbieri aus Rovereto neu erbaut. Die Ausgestaltung des Innenraumes im Rokokostil fand im 18. Jahrhundert ihre Vollendung. Die Stuckatur stammt von Hans Jerg Gigl, die Deckenfresken sind von Michael Holzhey. Der baldachinartig vorgezogene Hochaltar und die Seitenaltäre sind Werke des Wurzacher Bildhauers Jakob Ruez (1758/63), das Hochaltarblatt malte Johannes Heiß von Memmingen. Die Nebenaltäre bergen kunstvoll in Rocaillerahmen eingefasste Reliquien. 

Vom Chorraum der ehemaligen Klosterkirche führt ein Seiteneingang rechts in die Marienkapelle. 1645 wurde sie nach dem Brand von 1631 wiederhergestellt, der Chor mit seinem hochgotischen Grundriss verweist auf die Bauzeit um 1390. Die in Rechteckfelder eingeteilte Holzkassettendecke trägt eingelassene Leinwandölgemälde. Das Gnadenbild im Altaraufbau, eine sitzende Madonna mit Kind, entstammt dem frühen 15. Jahrhundert, den Hochalter selbst vollendete Konrad Hegenauer 1773. Im Kapellenschiff befindet sich das ehemalige Chorgestühl der Mönche. Über dem Chorgestühl hängen die Bilder der 48 Äbte des Isnyer Klosters. Unter der Kapelle befindet sich die Gruft des Fürstenhauses von Quadt zu Wykradt und Isny.

Kunst im Schloss

Kunsthalle mit Werken von Friedrich Hechelmann und Städtische Galerie im ehemaligen Benediktinerkloster.

weiter
Predigerbibliothek

Studienplätze im Mittelalter: Original erhaltene Stiftungsbibliothek aus dem 15. Jahrhundert.

weiter
Tourentipp

Klosterherrenrunde: Auf den Spuren des geistigen und wirtschaftlichen Lebens der Benediktinermönche aus sechs Jahrhunderten auf der Adelegg.

weiter
Zeitsprünge

Kurzurlaub in Isny: Träumen Sie mit Friedrich Hechelmann und tauchen Sie im Eistobel ein in die Entstehungsgeschichte der Landschaft.

weiter