Isny Opernfestival

Das Festival 2026 findet von 21. bis 28. Juni statt.

So 21.06. - 19 Uhr - Festivalkonzert / Nikolaikirche
Do 25.06. - 18.30 Uhr - „Himmelblaue Träume“ / Schlosspark
Fr 26.06. - 18 Uhr - Aufführung für Kinder / Schlosspark
Sa 27.06. - 18.30 Uhr - „Himmelblaue Träume“ / Schlosspark
So 28.06. - 18 Uhr - Kammerkonzert / Kurhaus Isny

Einzigartige Inszenierungen
auf der Freilichtbühne

Das Isny Opernfestival ist bekannt für die einzigartigen Inszenierungen, die die besondere Handschrift des künstlerischen Leiters Hans-Christian Hauser tragen. Auf der Bühne stehen überwiegend Nachwuchskünstler. Junge Solisten, die erst vor kurzem ein Engagement an einem Staats- oder Stadttheater erhalten haben, bringen hier ihre unverbrauchten Stimmen und lebendiges Schauspiel ein. Ergänzt werden die Sängerinnen und Sänger durch ein Instrumentalensemble, das sich ebenfalls vor allem aus jungen Musikern zusammensetzt.

Das Isny Opernfestival, das ehrenamtlich vom Verein Isny-Oper Festival e. V. organisiert wird, bespielt in regelmäßigen Abständen neue historische Plätze im Stadtgebiet von Isny im Allgäu.

Inzwischen bietet das Isny Opernfestival neben der großen Opernaufführung auch zahlreiche andere Rahmenveranstaltungen über das ganze Jahr: Kleinere Operetteninszenierungen, Konzerte für Kinder, Pralinékonzert und die Mittagsmusik am Bösendorfer im Foyer des Isnyer Kurhauses am Park gehören zum breitgefächerten Repertoire des Ensembles.

38. Isny Opernfestival 2026

  • Festivalkonzert - Nikolaikirche Isny
    Nikolaikirche Isny, Sonntag, 21. Juni 2026, 19 Uhr
    Die Festivalkonzerte in der Nikolaikirche Isny sind jedes Jahr grandiose Ereignisse, durch die wunderbare Akustik, den ästhetisch proportionierten Raum und die leidenschaftliche Energie des Festivalorchesters, das sich zum allergrößten Teil aus hoch motivierten Musikstudenten zusammensetzt.
    Das Programm des Festivalkonzerts 2026:
    • Gustav Mahler 1. Symphonie „Der Titan“
    • Richard Wagner Vorspiel aus der Oper „Meistersinger“
    • synagogaler Gesang aus dem liberaljüdisch-amerikanischen Repertoire
    • Uraufführung „Die Steppe wird blühen“ (Text Jesaja 35) für Gesang, afrikanisches Balafon und Orchester von Hans-Christian Hauser
  • Himmelblaue Träume - Revueoperette in 12 Bildern von Robert Stolz und Robert Gilbert
    Donnerstag 25. Juni & Samstag 27. Juni, 18:30 Uhr
    Freilichtaufführung im romantischen Schlosspark Isny (bei ungünstigem Wetter im Kurhaus) Dauer circa 75 Minuten, keine Pause, Einlass 30 Minuten vor Spielbeginn anschließender Sektempfang zusammen mit den Künstlern ist im Preis inbegriffen.
    Ein umschwärmter Filmregisseur aus Berlin will in den Schweizer Bergen einen Musikfilm drehen und logiert im Hotel «Zum Wilden Mann». Hier verliebt er sich in die bezaubernde Sekretärin des Hotelbesitzers. Sie ist nicht abgeneigt, flirtet heftig zurück und sieht sich schon als angehenden Filmstar in Berlin. Ihrem Charme ist aber nicht nur der Regisseur erlegen, sondern auch die drei Söhne des Hotelchefs und – mit ernsten Heiratsabsichten – dieser selbst.
    Das Werk wurde unter dem Namen „Grüezi“ am 3. November 1934 am Stadttheater Zürich uraufgeführt. Die Musik von Robert Stolz vermischt Elemente der jazzigen Schlagermusik der 1930er Jahre mit Wiener Marschliedern, Walzern und traditionellen Schweizer Liedern. Robert Stolz, geb. 1880 in Graz, war zunächst Kapellmeister am Theater an der Wien. Zu Beginn der 1920er-Jahre versucht er sich mit einem eigenen Theater in Wien selbständig zu machen. Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten 1933 brachte er auf 21 Fahrten mehrere Juden und politisch Verfolgte, im Fond seiner großen Limousine versteckt, heimlich nach Österreich. Nachdem „Anschluss“ Österreichs an Deutschland verließ er wegen seiner ablehnenden Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus seine Heimat. Er kam über Zürich nach Paris, von dort emigrierte er mit seiner inzwischen fünften Frau, „Einzi“ nach New York. Während der Zeit seiner Emigration wurde er auch für einen Filmmusik-Oscar nominiert. Robert Stolz komponiert in seinem langen Leben über 60 Operetten sowie zahlreiche Filmmusiken und Lieder, die heute zu Volksliedern geworden sind. Nach dem Zweiten Weltkrieg gilt er als letzter großer Meister der Wiener Operette.
    Robert Gilbert wurde 1899 in Berlin geboren. Sein Vater war der Kapellmeister und Operettenkomponist Max Winterfeld, seine Mutter arbeitete als Modistin, und sein Bruder war Kinder- und Jugendbuchautor. Robert Gilbert verfasste für rund 60 Operetten die Libretti, für rund 100 Tonfilme die Gesangstexte und komponierte als musikalischer Autodidakt zahlreiche Schlager mit eigenen Texten. In der Zeit seiner größten Erfolge wurde er nach der „Machtergreifung“ als Jude im Sinne der nationalsozialistischen Gesetze verfemt und musste emigrieren. Erste Station seines Exils war Wien, wo er unter Pseudonym noch Texte für Robert Stolz und andere schrieb. Nach dem „Anschluss“ Österreichs 1938 musste er auch dort das Land verlassen und ging nach Paris. 1939 floh er mit seiner Familie in die USA.
  • "Himmelblaue Träume" für Kinder
    Freitag 26. Juni 18 Uhr, im romantischen Schlosspark (bei ungünstigem Wetter im Kurhaus)
    Angeleitet von der Sängerin und Theaterpädagogin Elsa Kodeda dürfen Kinder zur schwungvollen Musik der Operette „Himmelblaue Träume“ von Robert Stolz das „Bergblumen-Märchen“ auf der Bühne im Schlosspark mitspielen. Und das inmitten des klangvollen Festivalorchesters! Das Märchen ist von Jakob Streit, einem Schweizer Autor (1910-2009), der vor allem als Autor von Kinder- und Jugendbüchern bekannt wurde.
  • Kammerkonzert am Bösendorferflügel
    Sonntag 28. Juni 18 Uhr, Kurhaus am Park Isny
    Eintritt frei, Spenden herzlich willkommen.
    Instrumentalisten und Sänger des Ensembles bieten ein buntes Ad hoc-Programm. Diese spontanen Programme erfreuten sich in den letzten Jahren immer großer Beliebtheit.

Programm-Flyer 2026 zum Download:


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Infos & Kontakt

Isny-Oper Festival e.V.
Vertreten durch: Christine Bremer-Frömmert
Mühlbachstraße 48/1
88316 Isny im Allgäu
+49 7562 1451
info@isny-oper.de
www.isny-oper.de

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