Jan Zingg verstärkt den Isnyer Vollzugsdienst


am 25.03.2019

Jan Zingg ist seit 1. März als Kollege von Christine Müller im Isnyer Vollzugsdienst unterwegs. Sein erster Eindruck: „Ich bin überrascht, wie freundlich die Leute grundsätzlich sind.“

Jan Zingg hat einen Bachelor-Abschluss in Geschichte und ist in Teilzeit, 50 Prozent, angestellt. So kann er sich um seinen kleinen Sohn kümmern, während seine Frau ihre Dissertation schreibt. Die Überwachung des ruhenden Verkehrs ist eine Arbeit, die für ihn neu ist, die er aber interessant findet. Zu tun gibt es genug.
Problemzonen oder auch „Problemkinder“, wie Christine Müller sagt, hat der Isnyer Vollzugsdienst reichlich. Da sind die verkehrsberuhigten Zonen in der Bergtorstraße, Obertorstraße und am Marktplatz. Dauerproblem ist der Untere Grabenweg vor der Metzgerei Giray und der Kreissparkassenfiliale aber natürlich auch die Flächen rund ums Wassertor (Apotheke, Volksbankfiliale). „Das ist schwierig zu kontrollieren, die Leute sind angeblich immer nur drei Minuten da gestanden“ - der Neue kennt bereits die gängigen Ausreden. Tatsache ist aber, wenn man den Wagen verlässt, sind ja schon diese angeblichen drei Minuten unzulässig.

Elternverkehr vor Schulen macht Sorgen

Ein weiteres Feld, das es zu überwachen gilt, sind die Schulen. Wenn die Busse morgens und mittags die Schüler bringen und abholen, ist der Vollzugsdienst gefordert. Der Elternverkehr habe sich leider keineswegs beruhigt, die uneinsichtigen Eltern bereiten Christine Müller nach wie vor Sorgen.
Wenig erfreulich sind oft die Begegnungen mit Hundebesitzern, die sich nicht an die Leinenpflicht halten. „Hätten Sie etwas Gescheites gelernt“, „Haben Sie nichts Besseres zu tun?“ - solche ruppigen Sätze müssen sich die Mitarbeiter des Vollzugsdiensts anhören. Und auch wenn es so mancher Hundebesitzer nicht glauben will: sie sind berechtigt, die Personalien festzustellen.
Die Isnyer Ordnungshüter haben bei ihren Rundgängen aber nicht nur Parksünder im Blick, sondern ein Auge auf die gesamte Stadt. „Wir achten beispielsweise auf Hecken, die geschnitten werden müssen, bemerken, wenn es Beschädigungen an Straßen oder Schildern gibt und melden das den Kollegen“, betonen Jan Zingg und Christine Müller.