Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Isny


am 13.04.2019

Die Freiwillige Feuerwehr Isny hielt bei ihrer Hauptversammlung Rückblick auf das Jahr 2018. Zwei große Brände haben die FW in Atem gehalten.

„Der Mut von Feuerwehrkameraden hat Schlimmeres verhindert“, sagte Kommandant Markus Güttinger zum Brand in der Kemptener Straße. Beim Großbrand in Dürrenbach habe es sich bewährt, dass die Abteilungen zusammen üben. Man habe sehr gut zusammengearbeitet. „2018 sind die Einsatzzahlen zurückgegangen, wegen des Schnees in diesem Jahr, sind wir aber schon wieder gut dabei“, berichtete Güttinger.
Höhepunkte im Feuerwehrjahr waren die Fertigstellung des Jugendraums mit Einweihung und eine Übung mit Höhenrettern. Die Isnyer Feuerwehr hat sieben ausgebildete Höhenretter, 2018 sei ein vergleichsweise ruhiges Jahr für sie gewesen, berichtete Benjamin Keller. Güttinger erinnerte daran, dass die Betreuer der Jugendfeuerwehr, die Höhenretter, die Gefahrgutgruppe, die Ausbilder und die Fachberater ihre Aufgaben zusätzlich zum „normalen“ Dienst absolvieren. 23 Proben mit 1500 Übungsstunden sind die Basis, hinzu kommen zahlreiche Sitzungen, Fortbildungen, Lehrgänge auf Kreisebene und in Isny, Gefahrgutübungen, Fahrkurse und Seminare. Die Geselligkeit wird überdies gepflegt.

Alles richtig gemacht

Für Kreisbrandmeister Oliver Surbeck ist bemerkenswert, dass sich alle Feuerwehren, wie auch die Isnyer, kreisweit einbringen. „Wir haben ein Ausbildungsprogramm, das schreibt sich von und zu“, lobte Surbeck. Er dankte den Isnyern für die tolle kameradschaftliche Zusammenarbeit.
Bürgermeister Rainer Magenreuter dankte den Kameraden der FW für ihre Einsatzbereitschaft an 365 Tagen des Jahres rund um die Uhr. Bei den großen Bränden hätten sie alles richtig gemacht. 2019 habe bereits mit einem riesigen Einsatzpensum begonnen. Zum Dauerschnee sei noch ein Ölunfall hinzugekommen. Dafür gebühre der Feuerwehr großer Dank.

Die Feuerwehr in Zahlen: Einsatzabteilungen: 168 Mitglieder, davon sechs weibliche; Isny: 67 Mitglieder, Beuren: 24 Mitglieder, Großholzleute: 24 Mitglieder, Neutrauchburg: 23 Mitglieder, Rohrdorf: 26 Mitglieder; Spielmannszug: 28 Mitglieder; Altersabteilung: 22 Mitglieder; Jugendfeuerwehr: 19 Mitglieder.
Einsätze 2018: 122 (2017: 164), davon 23 Brandeinsätze, 50 Technische Hilfe, 35 Fehl-/Täuschungsalarme, zehn Überlandhilfe, drei sonstige Einsätze.

Beförderungen: Feuerwehrmann: Andreas Dieing, Christian Hänsch, Kevin Franke; Oberfeuerwehrmann: Patrick Dempfle, Alyssa Geyer, Manuel Kolb, Peter Reiss, Jan-Arne Rosenbaum; Hauptfeuerwehrmann: Michael Bilger, Andreas Gletter, Martin Harscher, Nadine Holzer, Roman Liebald; Löschmeister: Kevin Backhaus, Dominik Lubrich, Christian Staib; Oberlöschmeister Markus Steible; Oberbrandmeister Lukas Pfeiffer; Bestellung Ausbilder zum Atemschutzgeräteträger: Hauptlöschmeister Georg Holzer.

Ehrungen:
Bronzenes Ehrenzeichen des LFV Baden-Württemberg für 15 bis 24 Jahre: Beuren: Michael Schädler (15 Jahre); Roman Biggel (19 Jahre); Tobias Prinz (19 Jahre); Robert Fuchs (22 Jahre); Hubert Peter (22 Jahre); Klaus Kempter (24 Jahre); Gerold Müller (24 Jahre); Stefan Prinz (24 Jahre); Andreas Schwarz (24 Jahre). Großholzleute: Martin Fischer (18 Jahre), Manuel Kolb (18 Jahre), Ambros Steible (18 Jahre), Christoph Würzer (18 Jahre); Stadt: Alexander Prinz (15 Jahre), Timo Riedel (15 Jahre), Benjamin Keller (16 Jahre), Benjamin Menz (17 Jahre), Wolfgang Prahn (18 Jahre), Reiner Briechle (19 Jahre), Björn Rockhoff (19 Jahre), Karina Prinz (20 Jahre), Christian Flach (21 Jahre), Martin Seel (21 Jahre), Stefan Prinz (22 Jahre), Daniela Halberstadt (23 Jahre), Alexander Hauser (23 Jahre), Andreas Schädler (23 Jahre), Mathias Kimmerle (24 Jahre); Neutrauchburg: Tobias Badent (22 Jahre), Martin Butscher (23 Jahre), Wolfgang Harscher (23 Jahre), Christian Moosmann (23 Jahre); Rohrdorf: Christian Hengge (16 Jahre), Emmanuel Schwenk (16 Jahre), Florian Zengerle (17 Jahre), Alban Breyer (21 Jahre), Richard Maidel (24 Jahre).
Silbernes Ehrenzeichen für 25 Jahre: Wolfgang Badent, Neutrauchburg, Lukas Pfeiffer, Stadt.
Goldenes Ehrenzeichen für 40 Jahre: Mathias Durach, Josef Hauser, beide Stadt.