Fürst von Quadt als Ortsvorsteher von Rohrdorf verabschiedet


am 02.08.2019 von Barbara Rau

Alexander Fürst von Quadt war zehn Jahre Ortsvorsteher von Rohrdorf. Jetzt wurde er verabschiedet.

Fürst von Quadt war zehn Jahre Stadtrat in Isny und gleichzeitig Ortsvorsteher von Rohrdorf. Bei der Kommunalwahl im Mai hatte er nicht mehr kandidiert. In diesen zehn Jahren habe sich viel getan in Rohrdorf, erklärte Bürgermeis-ter Rainer Magenreuter bei der Verab-schiedung. Baugebiet, Sportplatzverlegung, Dorfbrunnen, der Wanderparkplatz in Eisenbach, Sanierungsmaßnahmen in Grundschule und Sporthalle, im Vereinsheim und im Theatersaal und der Kauf des angrenzenden Hauses – es war einiges, was in dieser Zeit auf den Weg gebracht werden musste. Und nicht zuletzt gab 2013 und 2014 Hochwasser, das eine Sanierung des Dorfbachs nach sich zog – ein Thema, das auch den Nachfolger noch länger beschäftigen werde, wie Magenreuter anmerkte. Genauso wie der Kindergarten. Der Bürgermeister dankte dem scheidenden Ortsvorsteher und betonte, dass er mit Ortschafts- und Gemeinderat viel erreicht habe. „Es hat mit Ihnen immer viel Spaß gemacht.“

Fachliche Kompetenz

„Ich habe nach meinem Amtsantritt schnell festgestellt, dass mir eine gute Mannschaft zur Verfügung steht“, erklärte Fürst Quadt. „Ohne Ihre Hilfe, hätte ich mein Amt nicht ausfüllen können“, dankte er allen für die gute Zusammenarbeit, zuvörderst aber Silvia Kahl als Ortschaftssekretärin. „Sie war nahezu überlebenswichtig für mich als Reingschmeckter.“ Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung, sei unkompliziert gewesen und habe Freude gemacht. Namentlich dankte er Bürgermeister Magenreuter und Kämmerer Werner Sing. Er habe immer ein offenes Ohr für die Anliegen Rohrdorfs gefunden.
Stadtrat Dr. Sochor dankte Fürst Quadt im Namen der CDU-Fraktion. Seine fachliche Kompetenz werde fehlen, er habe „ausgleichend und mit Vernunft auf uns eingewirkt.“ Mit seinem Humor habe er geholfen, schwierige Situationen zu meistern.