Zwei Räder und Kondition – Erfolgsrezept fürs STADTRADELN


am 13.07.2021 von Barbara Rau

Zum dritten Mal war Isny beim STADTRADELN dabei. Und wenn auch etwa 2.000 Kilometer zum Vorjahresergebnis gefehlt haben, so war es doch wieder eine gelungene Aktion. Die Siegerehrung war im Rahmen von "Samstags in Isny" in der Wassertorstraße vor dem Rathaus

Die 220.859 geradelten Kilometer haben Isny im Ranking des Landkreises auf den dritten Platz gebracht, nach Ravensburg und Altshausen. Knapp 900 Radelnde in 64 Teams nahmen an der Aktion teil. „Wir freuen uns, dass dieses Jahr noch mehr Firmen- und Vereinsteams angemeldet waren. Das zeigt, dass sich das STADTRADELN etabliert hat“, sagte Hellen Maus vom Organisati-onsteam.
Die Siegerehrung war eingebettet in die Veranstaltungsreihe „Samstags in Isny“ des Büros für Stadtmarketing, bei der sich Vereine vorstellen. Der TC Isny hatte ein kleines Spielfeld und eine Ballwand installiert. Der ADFC hatte mit Hilfe des WSV Isny einen Fahrradparcours auf dem Marktplatz aufgebaut, der von jüngeren und älteren Radlern genutzt wurde. Da zeigte dann so manches junge Radeltalent nach der Siegerehrung, dass es sein Sportgerät beherrscht.

Kinder aktivieren Eltern

Stellvertretender Bürgermeister Peter Clement betonte in seiner Begrüßung bei der Siegerehrung vor dem Rathaus, die Bedeutung des Radfahrens in der Stadt, das viel innerstädtischen Verkehr einsparen würde. Für alle Platzierten gab es viel Applaus, besonders aber für die beiden jüngsten. Zwei kleine Radler Jahrgang 2019 hatten teilgenommen, Hannah erreichte 4 Kilometer und Jule sogar stolze 29,8 Kilometer. „Wenn Kinder mitradeln aktivieren sie oft auch ihre Eltern“, stellte Katarina Schrade vom Organisationsteam fest. So dürfte die Vorbildfunktion der teilnehmenden Kindergärten nicht zu unterschätzen sein. Clement erwähnte in seinem Grußwort, dass im eige-nen Ranking der Kindertagesstätten im Landkreis die ersten drei Plätze von Isnyer Kindergärten belegt werden. Auch an den zahlreichen Familienteams ließ sich ablesen, dass sich Eltern und Kinder gegenseitig anspornen. Aber auch Geschwister, das zeigt das Beispiel der Zwillinge Jakob und Johannes Hirschberg in der Gruppe U14. Sie waren keineswegs nur miteinander geradelt, sondern sahen sich durchaus als Konkurrenten, wie sie erzählten und der eine schaffte knapp über, der andere knapp unter 700 Kilometer.
Mit 25.435 Kilometern radelte der DAV bei den Teams in Isny auf den ersten Platz, im Landkreis auf den siebten. In Isny wurde das DAV-Team gefolgt vom WSV Isny und dem Gymnasium. Der WSV war dieses Jahr das Team mit den meisten Teilnehmern und erhielt den Pokal.
Einsamer Spitzenreiter bei den Teilnehmern war Dirk Zacher mit 3.013 Kilometern. Gefragt, was die Voraussetzungen für so viele Radkilometer seien, meinte er lachend: „Zwei Räder und etwas Kondition“.

Die Ergebnisse sind unter www.stadtradeln.de/isny zu finden.