Stadt und Klimaschutz-Initiative machen die nächsten Schritte


am 25.11.2019 von Barbara Rau

Beim zweiten Klimaschutz-Treffen, das Stadt und Klimaschutz-Initiative organisierten, haben die etwa 30 Anwesenden viele Ideen zusammengetragen. Erste Themen-Gruppen bildeten sich aus ihren Reihen. Viele Jugendliche waren beim Treffen im Rathaus dabei.

Mobilität und ÖPNV waren großes Thema. Mit Franz Hiemer, langjähriger Mitarbeiter der Mobilitätszentrale und jetzt noch bei der Stadt für RegioBus zuständig, war ein ausgewiesener Fachmann in der Versammlung.
Es gab einige Anregungen zur Mobilität: den Schulbusverkehr ausweiten, Busfahren günstiger machen, den Busverkehr nach Kempten an die Bahnverbindungen anpassen, das Bayernticket soll auf dieser Strecke Gültigkeit haben, Trampen wieder salonfähig machen, beziehungsweise eine Mitfahr-App (auch für Elterntaxis), beim Stadtradeln wieder mitmachen (weil das Leute zum Radeln anregt), Radfahrern mehr Platz geben, die Parkvignette ist zu billig.
Hiemer gab zu bedenken, dass der Busverkehr eine sehr komplexe Sache sei. Schulbus- und Linienverkehr müssen koordiniert werden. Isny ist zudem wegen des grenzüberschreitenden Busverkehrs in einer besonders schwierigen Lage. Änderungen brauchen einen sehr langen Vorlauf, auch weil die Konzessionen für Busunternehmen langjährig vertraglich gebunden sind. „Ohne Geld der Stadt würde der ÖPNV viel schlechter aussehen“, lobte Hiemer die Rolle der Stadt. Dass ganz Isny in einer Preiszone liegt, ist ein Plus-punkt. Professor Dr. Eckhard Berger (REFI) sprach angesichts der vielfältigen Wünsche an den Nahverkehr von der „eierlegenden Wollmilchsau“. Zur Mitfahrer-App erklärte ein Besucher, die gebe es schon, man brauche sie nicht zu erfinden, nur zu nutzen.
Bauen war ein zweites großes Thema. Von der Aussage „Holzbau ist gelebter Klimaschutz“ bis zur Forderung, beim Bauen weniger Fläche zu verbrauchen, beispielsweise Flachdächer von Gewerbebetrieben mit Wohnungen aufzustocken, reichten die Anregungen. Das Potential für PV-Anlagen auf Dächern wäre da, aber bisher ist es zu wenig gelungen, Hausbesitzer davon zu überzeugen, dass sich das lohnt.
Paul Roth (REFI) bedauerte, dass zu vhs-Vorträgen über PV- und Speichernutzung niemand gekommen sein. „Den Menschen sind die Konsequenzen des Klimawandels noch nicht klar“, stellte er fest.

Biodiversität als Markenzeichen

Beim Konsum zeigte sich, dass er einige Stellschrauben bietet, an denen jeder einzelne drehen kann. Aber auch grundsätzliche Anregungen kamen: Mülltrennung in Schulen, ein Marktstand für Lebensmittel, die in Supermärkten nicht verkauft werden können, vegetarische Tage in Schulmensen, Wertstoffcontainer da aufstellen, wo die Waren verkauft werden (eventuell Parkplätze dafür opfern), McDonalds wegen des vielen Verpackungsmülls ansprechen. Falls jemand ein Repair-Café einrichten wolle, könnte die Stadt bei der Raumsuche behilflich sein, sagte Bauamtsleiter Claus Fehr.
„Biodiversität als Markenzeichen von Isny etablieren“, diese Idee hatte Stadtrat Erhard Bolender im Bereich Natur. Isny sei schon ziemlich weit, es gebe jedoch noch einiges zu tun. Er warnte aber davor, die Menschen dazu zu animieren, „irgendwas“ auszusäen. Eine Gruppe zur Stadtbegrünung hat sich aus der Klimaschutzinitiative bereits begründet.
Am Ende der Veranstaltung wurden die Anwesenden aufgefordert, sich zu einzelnen Arbeitsgruppen zusammenzuschließen. Die Arbeitsgruppen sind Natur/Biodiversität, Mobilität, Konsum, Bauen und Sanieren überschrieben. Diese sollen dann in weiteren kleineren Treffen eigenständig versuchen, Projekte zu erarbeiten. Nahezu alle Anwesenden haben sich einer AG angeschlossen, was vom großen Willen zeugt, Beiträge zum Klimaschutz zu bringen. Die Teilnehmer werden für das erste Treffen jeweils angeschrieben.

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