Rotbuche an der Appretur wird zurückgeschnitten


am 21.02.2020 von Barbara Rau

Sturmtief Sabine hat die Rotbuche auf dem Gewissen. Der stadtbildprägende Baum an der Appretur wurde durch den Sturm stark in Mitleidenschaft gezogen. Ein kräftiger Rückschnitt soll den Baum erhalten.

Durch den Abriss des Seitenastes, des sogenannten Zwiesels, wurde der Baum derart geschädigt, dass zur Verkehrssicherheit der andere Seitenstamm bis auf die Höhe von etwa einem Meter über dem Abriss eingekürzt werden muss. Auch der andere Zwiesel-Stämmling muss durch Kronensicherungsschnitt etwa 30 Prozent gekürzt werden, wie Alexandra Haug vom Fachbereich Landschaftspflege erklärt. Die Krone des Baums wäre ansonsten sehr einseitig und würde dadurch instabil werden. Alexandra Haug hat sich mit ihrem Kollegen Ralf Menner vom Baubetriebshof und mit der Baumschutzkommission beraten, ob nicht die Fällung des Baumes und eine Neupflanzung sinnvoller wäre. Letztlich entschied man sich für den Erhalt des Baumes, obwohl diese Maßnahme teurer ist.