„Isnymasken“ für die Rathausmitarbeiter


am 08.04.2020 von Barbara Rau

Die Stadtverwaltung schenkt allen Mitarbeitern zu Ostern eine Isnymaske. Trotz Corona wird im Isnyer Rathaus gearbeitet, natürlich unter Beachtung von Hygienemaßstäben und gebotenen Verhaltensregeln. Eine Isnymaske ergänzt die Vorsichtsmaßnahmen.

In manchen Bereichen sind die städtischen Mitarbeiter noch mehr gefordert als sonst. Masken zu tragen ist empfehlenswert und da kommen die Isnymasken gerade recht. Auch das Robert-Koch-Institut sieht im Tragen der Masken eine Möglichkeit, das Risiko der Übertragung des Virus zu verringern.
Isnymasken sind kein medizinischer Mund-Nasen-Schutz. Wer sie trägt, schützt weniger sich selbst als eher seine Mitmenschen. Die Masken sollen die Tröpfchenübertragung verringern. Denn keiner kann sicher sein, nicht selbst das Virus zu tragen, in vielen Fällen läuft das unbemerkt. Wenn alle sonstigen Hygiene- und Abstandsregeln konsequent eingehalten werden, kann die Isnymaske mithelfen, die Verbreitung der Viren einzudämmen.
Die Isnymasken signalisieren aber auch: „Isny steht zusammen, Isny nimmt Rücksicht.“ Bürgermeister Rainer Magenreuter ist begeistert von dieser Idee und hat mit seinen Amtsleitern beschlossen, jedem Mitarbeiter/jeder Mitarbeiterin eine Maske zu schenken. „Solidarität und Rücksicht wird auch in der Verwaltung gepflegt. Wir wollen einen Beitrag zum Schutz unserer Belegschaft leisten, die hier täglich die Stellung und unsere Stadt am Laufen hält und natürlich zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger, die wegen dringenden Angelegenheiten trotz Corona aufs Rathaus müssen.“
Dass die Isnymaske ein Zeichen fürs Zusammenstehen ist, das bedeutet dem Bürgermeister ebenfalls viel. „Jeder von uns ist von den Auswirkungen der Krise betroffen. Es tut gut, zu wissen, dass Isny in diesen Zeiten zusammenhält und die Bürgerinnen und Bürger sich solidarisch verhalten. Das zeigt sich ja auch in den verschiedenen Hilfsangeboten.“