Isnyer Jugendliche beim Tag der Bläserjugend erfolgreich


am 23.10.2021 von Barbara Rau

Endlich konnte wieder der Tag der Bläserjugend des Blasmusikkreisverbands Ravensburg abgehalten werden. Fünf Musikschülerinnen und Musikschüler der Jugendmusikschule, Zweigstelle Isny, waren erfolgreich.

Matthias Buchbinder (Euphonium), Simone Buchbinder (Saxophon), Charlotte King (Trompete) Mia Merk (Klarinette) und Linus Steinbach (Euphonium) haben mit sehr guten Ergebnissen am Bläsertag teilgenommen. Unterrichtet werden sie von Katrin Hegele, Markus Radigk, Leiter der Zweigstelle Isny der JMS Württembergisches Allgäu und Stadtmusikdirektor Thomas Herz.
Für Thomas Herz war der Tag mit dem hervorragenden Abschneiden seiner Trompetenschülerin Katja Kempter, Argenbühl, zusätzlich ein Erfolg. Die junge, auch in Isny bekannte Musikerin, erreichte sagenhafte 100 Punkte und das bereits zum zweiten Mal hintereinander – das habe es noch nie gegeben.
2020 musste der Tag der Bläserjugend ganz abgesagt werden. 2021 war er im Frühjahr geplant und wurde dann auf den Oktober verschoben. „Es war für unsere Jugendlichen und auch für uns Musiklehrerinnen und Musiklehrer sehr erfreulich, dass sich der Kreisverband getraut hat, diesen Bläsertag durchzuführen“, sagt Markus Radigk. Der Aufwand mit Hygienekonzept und Corona-Regeln war groß. Der Veranstaltungsort Jugendmusikschule Wangen erwies sich jedoch als günstig, auch weil dort die entsprechenden Instrumente für eine gute Klavierbegleitung vorhanden sind. Die Klavierbegleitung übernahm Christian Schmid. Publikum war noch nicht zugelassen, aber immerhin konnten die Familien der Vortragenden dabei sein.

Jugendliche extrem motiviert

„Es war ein Schritt zurück in die Normalität“, freut sich auch Thomas Herz. Wobei der Oktobertermin wegen der Un-terbrechungen durch die Sommerferien eine besondere Herausforderung sowohl für die Unterrichtenden als auch die Musikschüler*innen darstellte. Die Kinder und Jugendlichen seien jedoch extrem motiviert gewesen, wenn auch wegen der langen auftrittslosen Zeit ziemlich aufgeregt. „So ein Auftritt ist immer etwas Besonderes, egal, ob man es zum ersten Mal macht oder schon mehrmals vorgespielt hat“, betont Herz. Da hat die „Generalprobe“ im Vorfeld des Wettbewerbs, beim verkaufsoffenen Sonntag am Stand des Fördervereins der Stadtkapelle, gut getan.
Dass sich alle nach einem „normalen“ Musikerleben mit Auftritten und Konzerten zurücksehnen, ist verständlich. Umso größer ist die Vorfreude auf das Adventskonzert im Rahmen der Schlossweihnacht (1. bis 5. Dezember), das die Stadtjugendkapelle, die Piccolino Band und ein Ensemble aus der JMS gemeinsam geben.