Ingrid Reisch verlässt nach über vier Jahrzehnten die Stadtkasse


am 13.02.2022 von Barbara Rau

Seit 1. Juli 1980 war Ingrid Reisch in der Stadtkasse der Stadt Isny beschäftigt. Jetzt wurde sie in den Ruhestand verabschiedet.

Die Euro-Umstellung, rasante technische Entwicklungen und den Übergang vom Bargeld zum elektronischen Zahlungsverkehr hat Ingrid Reisch in der Stadtkasse erlebt. War es am Anfang noch die Lochkarte, so bestimmte seit Jahren der PC die Arbeit. Heute holt niemand mehr die Sozialhilfe in der Stadtkasse in bar ab und Strafzettel werden meist überweisen. „Eine reife Leistung“, nannte Bürgermeister Rainer Magenreuter ihre über 40 Jahre im Dienst der Stadt und sie sei „dabei immer freundlich gewesen“. Ingrid Reisch, die ursprünglich Einzelhandelskauffrau gelernt hat, arbeitete unter vier Bürgermeistern und hatte zuletzt mit Werner Sing den dritten Kämmerer als Chef. „Es war eine schöne Zeit hier“, zog sie bei der Feier ein Fazit.
„Ihr 50. Geburtstag war mein erster runder Geburtstag, den ich in meiner Amtszeit erlebt habe“, erinnerte sich Bürgermeister Magenreuter und verabschiedete sie mit Geschenken der Stadt in den Ruhestand. Werner Sing nannte sie eine „Teamplayerin“. Im Rathaus zähle wie bei Olympia der „Mannschaftsgeist“ und den habe Ingrid Reisch bewiesen. Auch in schwierigen Situationen habe sie die Ruhe bewahrt und die Fahne der Kasse hochgehalten. „Ich danke Ihnen für Ihre wertvolle Arbeit, Sie hinterlassen eine Lücke.“ Dank kam auch von Manfred Schlitter im Namen des Personalrats. Schlitter hatte seine Ausbildung seinerzeit unter anderem unter Reichs Fittichen gemacht und es sei immer ein angenehmes Arbeiten gewesen.