Informationen zu Wald und Stadtbäumen beim Allgäutag


am 18.08.2022 von Barbara Rau

Alexandra Haug, Sachgebietsleiterin Natur und Landschaftspflege bei der Stadt Isny und Stadtförster Johannes Merta haben beim Allgäutag über den städtischen Baumbestand im Rahmen des Baumschutzkonzepts und über „Wald und Waldbewirtschaftung im Allgäu“ informiert.

„Es waren hauptsächlich Waldbesitzer, die Fragen zu ihrem Wald, seiner Behandlung, seines Werts und der Förder-möglichleiten hatten“, berichtet Merta, der über das große Interesse überrascht war. Es sei auch um das Borkenkäferproblem gegangen, und darum, was angesichts des Klimawandels angepflanzt werden sollte. Da viele Besucher aus dem bayerischen Umland kamen, seien die Fragen zur Waldbewirtschaftung allgemein gewesen, zum Stadtwald habe es keine konkreten Fragen gegeben. Stadtförster Merta wurde nachmittags von Trainee Lukas Heilmeyer abgelöst, an den ähnliche Fragen herangetragen wurden.
Bei Alexandra Haug jedoch gab es dagegen eher die grundsätzlichen Diskussionen zum Klimaschutz und wie die Stadt dazu stehe. Mehr Grün und Bäume in der Stadt hätten einige gewünscht. Die Karte mit dem städtischen Baumbestand weckte großes Interesse und die Infoblätter zu Baumerhalt und Baumschutz wurden gern mitgenommen. Ansonsten seien viele private Anliegen zur Sprache gekommen: zum Baum auf dem Nachbargrundstück, was darf ich im eigenen Garten tun, wann darf ich fällen. Auch bei Alexandra Haug schlugen viele Feriengäste und Besucher aus dem Umland auf: „Manche Fragen konnte ich deshalb nur allgemein beantworten, entsprechend dem Bundesnaturschutzgesetz und auf mögliche Sonderregelungen in den jeweiligen Gemeinden hinweisen.“ Gefreut hat sich Haug darüber, dass Kinder Tipps für die Baumfrage bei der Allgäu-Rallye wollten. „Vielleicht konnten wir damit auch bei Kindern Interesse an Bäumen wecken.“