Haupt- und Personalamtsleiter tagen in Isny


am 30.11.2019 von Barbara Rau

Die Arbeitsgemeinschaft der Haupt- und Personalamtsleiter im Regierungsbezirk Tübingen führte ihre Herbsttagung im Kurhaus Isny durch. Über hundert Amtsleiter arbeiteten unter der Leitung von Christoph Liebmann, Amtzell, aktuelle kommunale Themen ab.

Den Hauptvortrag hielt Wilfried Steiner, stellvertretender Abteilungsleiter bei der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg unter dem Titel „Die Rolle der Ortsbehörde der Rentenversicherung nach dem SGB I und IV“. Des Weiteren ging es um die Durchführung des Volksbegehrens „Artenschutz“, und unter anderem die Positionierung der Gemeinden. Kindertagesbetreuung mit Berücksichtigung des Paktes für gute Bildung und Betreuung und das „Gute Kita-Gesetz“ war ein weiterer wichtiger Block. Der Punkt Schulangelegenheiten drehte sich um den DigitalPakt Schule und den Sachstand Ganztagsschule sowie den Stichtag für die Einschulung. Mit dem Zensus 2021 und der Zukunft der Kunstrasenplätze standen weitere brisante Themen zur Diskussion. Am Ende stand ein Erfahrungsaustausch an.
Vom Tagungsort Kurhaus und der guten Organisation der Tagung waren die Kollegen angetan, wie der Isnyer Hauptamtsleiter Frank Reubold zu berichten weiß. Dass sich so viele für die Herbsttagung in Isny angemeldet haben, lag zudem offensichtlich an der Stadt, in der sie ausgerichtet wurde. „Manche sind bewusst wegen Isny gekommen“, freut sich Reubold über den guten Ruf der Stadt und der Region. Auch Bürgermeister Rainer Magenreuter, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßte, war sehr erfreut über die Tagung in Isny. Er stellte zu Beginn einige Besonderheiten der Stadt Isny vor und sprach die aktuellen Herausforderungen der Gemeindeverwaltungen an. Mit seiner Feststellung, „ausufernde Regulierungen auf den verschiedensten Ebenen machen es oft schwierig, die gemeindlichen Aufgaben für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger zu erfüllen“, traf er den Nerv der Anwesenden.