Freunde in den Partnerstädten hoffen auf baldiges Wiedersehen


am 14.07.2021 von Barbara Rau

Ganz Europa ist von der Corona-Epidemie betroffen. Damit natürlich auch die Partnerstädte von Isny. Wir fragten dort nach, wie die Lage derzeit ist. Aus Street und Flawil kamen schon Antworten.

Barbara Fry und Andreas Koller berichten für die Partnerschaftsgruppen in Street (GB) und Flawil (CH) aus den jeweiligen Gemeinden.

Barbara Fry aus Street:

Original: “We have been lucky to live in Somerset during the pandemic as the south west of England has had relatively low rates of infection. In Street our schools are open as well as our shops and street market, and visitors are returning to shop in Clarks Village. The final restrictions regarding social distancing, mixing with other people and mask wearing, are expected to be lifted on the 19 th July. However there are also new concerns due to a significant rise throughout the country of the Delta variant of Covid, although, due to the extensive vaccination programme, the number of people needing hospitalisation is half the number during the first surge. Young people from age 18 are now being offered vaccines and the extensive use of lateral flow tests is able to pinpoint new cases more quickly than previously. So we are beginning to feel more optimistic about our chances of mixing freely and travelling again soon.”

Übersetzung: Wir hatten Glück, dass wir in der Pandemie in Somerset leben, weil der Südwesten von England relativ niedrige Infektionszahlen hatte. In Street sind die Schulen genauso geöffnet wie die Läden und die Straßenmärkte und Besucher kommen wieder vermehrt in die Läden von Clarks Village. Die letzten Restriktionen, sozialer Abstand, Menschenansammlungen, Masken tragen betreffend, sollen vermutlich am 19 Juli enden. Trotzdem es neue Sorgen gibt wegen des signifikanten Anstiegs im ganzen Land wegen der Delta-Variante, ist dank des extensiven Impfprogramms die Zahl der Leute, die ins Krankenhaus müssen nur halb so hoch wie bei der ersten Welle. Derzeit werden jungen Leuten ab 18 Jahren Impfungen angeboten. Deshalb fangen wir langsam an, optimistisch zu sein, dass wir uns wieder frei treffen und reisen können.

Andreas Koller aus Flawil:

Ja Corona hat uns alle schwer getroffen und auch die Beziehung zu unserer Partnerstadt war schwierig. Aber Ja, die Lage bei uns hat sich verbessert. Konkret hier in Flawil freuen wir uns auf die Lockerungen. Die Restaurants sind wieder offen. Das kulturelle Leben, wenn auch eingeschränkt, findet wieder statt. Zu bemerken ist die Maskenpflicht. Es ist das Ziel des Bundes und der Kantone, so viele Personen wie möglich zu Impfen. Zur Zeit sind wir bei ca 2 Mio. geimpften von 8 Mio Einwohnern. Es gibt so etwas wie eine indirekte Impfpflicht. Das heißt, wenn man Reisen will oder an einer Veranstaltung teilhaben möchte, muss man zwingend zweimal geimpft sein oder einen Test vorweisen.
Wir vom Partnerschaftskreis haben uns beraten und möchten im August / September einen Besuch in Isny planen. Wir informieren uns noch genau was allenfalls für Veranstaltungen / Märkte / usw. stattfinden. Es wäre schön, uns wieder zu treffen.