Der neue Stadtseniorenrat kann loslegen


am 15.05.2020 von Barbara Rau

Die Stadtseniorenräte Christine Mulach, Gabriele Kimmerle, Gabriele Frick, Wolfgang Richard und Oswald Längst haben ihr Amt vom bisherigen Gremium übernommen. Bürgermeister Rainer Magenreuter dankte den bisherigen Stadtseniorenräten für ihre engagierte Arbeit.

„Sie könnten noch zehn Jahre weitermachen, so jugendlich, wie Sie sind“, bescheinigte Bürgermeister Magenreuter den scheidenden Stadtseniorenräten. „Wir können uns glücklich schätzen, dass so engagierte Menschen so ein großes Herz für die Stadt und so viel Engagement zeigten.“ Renate Metzler, die bisherige Vorsitzende blickte auf sechs Jahre im Gremium zurück: „Es hat immer Spaß gemacht.“ Gerade in den letzten drei Jahren habe man gemeinsam viele Projekte angestoßen oder weiterentwickelt und den Bekanntheitsgrad des Stadtseniorenrats deutlich erhöht. Renate Metzler dankte der Stadtverwaltung und insbesondere Bürgermeister Magenreuter und Anita Göse-le, Seniorenbeauftragte der Stadt, für die sehr gute Zusammenarbeit und Unterstützung.
Gerry Lemmers betonte, er habe immer gerne für den Stadtseniorenrat gearbeitet und gerade die Beratungstätigkeit am Wochenmarkt sei ein gutes Erlebnis gewesen. Er habe von seinem Ehrenamt auch selber profitiert. Margarete Maccarone hatte es als besonders interessant empfunden, an der Verbindung von Senioren zu Jugendlichen zu wirken. Etwas enttäuschend fand sie, dass aber trotz mehrerer Anläufe nur wenig zu erreichen war. Nach dem Abschied im Stadtseniorenrat plane sie, sich im Behindertenbeirat zu engagieren.

Neuer Stadtseniorenrat

Bürgermeister Magenreuter gratulierte den neu gewählten Stadtseniorenräten zur Wahl und zum offensichtlich reibungslosen Übergang. Mit der Einrichtung eines Stadt-seniorenrats habe Isny seinerzeit in der Region eine Vorreiterrolle übernommen. Anita Gösele dankte den Neuen dafür, dass sie bereit waren zu kandidieren, „wir haben mit Ihnen eine gute Truppe gefunden.“

Das neue Gremium:
Christine Mulach ist die einzige, die aus dem bisherigen Gremium wieder kandidiert hat. Dort war sie für den Arbeitskreis Senioren (AKS) verantwortlich. Überdies hat sie die letzten drei Jahre als Schriftführerin minutiös dokumentiert. Sie wurde vom neugewählten Gremium zur Vorsitzenden bestimmt. Ihr liegt außerdem die Kultur am Herzen, für die sie sich weiter aus Seniorensicht einsetzen will.
Gabriele Kimmerle wird in Arbeitsteilung gemeinsam mit Wolfgang Richard den stellvertretenden Vorsitz übernehmen und künftig die Verantwortliche für den AKS sein, das komme ihrer Vorliebe fürs Netzwerken entgegen. Einen engen Kontakt zur Arbeitsgemeinschaft Jugend und Familie, zum Netzwerk „Teilhabe für Menschen in Notlagen“ und natürlich zur Stadt will sie weiter pflegen. Nach der Corona-Krise werde der Bedarf an Beratung noch viel größer sein, vermutet sie.
Gabriele Frick übernimmt die Kassenführung. Sie wird sich zudem mit ihrer Berufserfahrung in einem Notariat künftig um die Vorsorgemappe kümmern.
Oswald Längst will sich für eine noch größere Bekanntheit des Stadtseniorenrats und insgesamt für die Belange der Senioren einbringen und hat deshalb die Aufgabe Öffent-lichkeitsarbeit und die Schriftführung übernommen. Er sei erstaunt, wie vielfältig die Angebote für Senioren in Isny sind. Den Markttermin finde er sehr gut, dafür stehe er auch zur Verfügung.
Wolfgang Richard sieht, dass mittlerweile das IT-Zeitalter auch bei den Senioren angekommen ist und dass Computerkenntnisse gerade in Krisenzeiten wie der derzeitigen, Senioren vor der Vereinsamung bewahren können. Deshalb ist er auch Kontaktperson zum Offenen Computernachmittag.