Schlüsselübergabe Forstbetriebsgebäude

Das neue Forstbetriebsgebäude weckt großes Interesse


am 23.09.2025 von Barbara Rau

Zum Tag der offenen Tür im neuen Forstbetriebsgebäude in Burkwang kamen viele Besucher. Mit diesem modernen Holzbau haben die Forstleute endlich ein angemessenes Betriebsgebäude.

Bürgermeister Rainer Magenreuter betonte bei der Begrüßung die Notwendigkeit des Neu-baus. In der bisher genutzten Hütte am Biesenspitz gab es weder Wasser noch Strom, es konnten keine zeitgemäßen Fortbildungen stattfinden und eine Werkstatt war auch nicht vorhanden. Mit Burkwang habe man einen optimalen zentralen Standort, mit Platz drum-herum, mit sanitären Anlagen, Werkstatt und Garage, erklärte der Bürgermeister.
„Im Biesenspitz wohnen Mäuse und Siebenschläfer, als Betriebsgebäude war es nicht so ideal“, scherzte Revierförster Benjamin Lapp. Seine Forstleute und der städtische Bauhof haben sehr viel in Eigenleistung zu dem ansprechenden und nach praktischen Gesichtspunkten gebauten Gebäude beigetragen. Die Lärchenholzverschalung des Baus – rötliches Holz, weil im Moor gewachsen – stammt aus dem Stadtwald. Auf dem Dach liegt bereits eine 30 kWp PV-Anlage. Projektleiter Martin Moosmann gelang es, die veranschlagte Summe von 500.000 € für das gesamte Projekt einzuhalten. Ein Stromspeicher soll noch folgen. Ein Kinderprogramm mit Flöte schnitzen, Waldparcours und Holzsägen, sowie Vorführungen von Baumfällung mit dem Funkfällkeil und die Ausstellung von altem Waldarbeiterwerkzeug gehörten zum Rahmenprogramm, das auch die Arbeit im Forst den Besuchern nahebrachte. Ein kleiner Höhepunkt war die Pflanzung einer Stadtbirne.
Die Feuerwehr Großholzleute sorgte dafür, dass Hunger und Durst gestillt wurden. Zum Sitzen luden unter anderem Bänke ein, die die Forstleute als Winterarbeit für Wanderwege bauen.

Bild: Bürgermeister Rainer Magenreuter (links) übergibt mit Fachbereichsleiterin Andrea Pezold (Liegenschaftsamt) den essbaren Schlüssel an das Stadtwaldteam: (von links) Simon Kolb, Revierförster Benjamin Lapp, Lukas Dehmer, Forstwirtschaftsmeister Konrad Prinz, Martin Moosmann (Projektleiter) und Quirin Schweinberger