Alexandra Kreisle hat sich schon gut eingearbeitet


am 09.08.2021 von Barbara Rau

Seit April arbeitet die Diplompädagogin Alexandra Kreisle im Rathaus Isny. Als Nachfolgerin von Anita Gösele, wurde sie von dieser als Leiterin des Sachgebiets Kinder, Jugend, Familie und Senioren intensiv eingearbeitet.

„Toll, was in Isny schon alles da ist, da muss nichts aufgebaut werden“, habe sie sich gedacht, als sie sich mit Isny und ihrem Sachgebiet vorab näher beschäftigte, erzählt Alexandra Kreisle. Sie habe aber auch schnell festgestellt, dass der Aufgabenbereich deutlich umfangreicher ist als in Heimsheim, wo sie die letzten sieben Jahre als Amtsleiterin für Bildung und Soziales tätig war. Davor hatte sie die Kindergartenkoordination in Weissach in ihrer Verantwortung. „Der Bereich Kinder, Jugend und Familie ist mir eins zu eins vertraut und auch bei der Gremienarbeit zeigen sich die 20 Jahre Erfahrung, die ich in der Kommunalverwaltung sammeln konnte.“
Neu sind für sie die vielen, sehr engagierten Netzwerke und Arbeitsgemeinschaften, die sie – auch weil die Kommune deutlich kleiner ist – von Heimsheim so in der Ausprägung nicht kannte. Vergleichbares u.a. zu Stadtseniorenrat, Steuerungsgruppe für Flüchtlinge und Integration, AG 78, AG Teilhabe oder Netzwerk Familie, um nur einige zu nen-nen, gab es bisher in ihrem Verantwortungsbereich so nicht. Auch mit Partnerstädten hatte sie bislang in dieser Art nichts zu tun, das fällt in Isny ebenfalls in ihren Verantwortungsbereich. All diese Aufgabenbereiche geht sie mit großer Motivation an, und freut sich über all die vielen Begegnungen, die sie in den letzten Monaten hatte. Dass sie sehr flexibel und weltoffen ist, hat Alexandra Kreisle aber schon bewiesen. Sie arbeitete in China als Deutschlehrerin und als Leiterin eines Betriebskindergartens von VW.
Vorgenommen hat sie sich für Isny, mit Blick auf die Betreuung im Kleinkindbereich, die Kindertagespflege mit Tages-müttern zu forcieren. „Ein gutes Miteinander der Angebote Tagespflege und institutioneller Betreuung ist wichtig und mit Blick auf die Bedarfsplanung in den nächsten Jahren ein bedeutender Baustein in unserer Isnyer Betreuungslandschaft“, betont sie.