Im Kurpark Isny lag der Fokus des aichermagazins auf der Verbindung Otl Aichers zur Stadt Isny, für die er in den 1970er Jahren mit 136 schwarzweißen Bildzeichen die Basis für ein außergewöhnliches und bis heute gültiges Gestaltungskonzept entwickelt hatte.
Die Transformation des aichermagazins
Tatsächlich erzählen seine Bildzeichen eine größere Geschichte. Sie werfen einen unkonventionellen Blick auf das ganze Allgäu, auf die Menschen und die Landschaft, die der berühmte Gestalter besonders liebte. So entstand die Idee das aichermagazin in modifizierter Form auf die Landesgartenschau zu holen. Der Ausstellungsbau wird leicht umgebaut, so dass er sich ideal in das Landesgartenschaugelände in Wangen einfügt. Die Ausstellung wird inhaltlich und gestalterisch angepasst, die Bildzeichen neu angeordnet und so eine ganz neue Geschichte erzählt. Aichers Schaffensprinzipien des Machens und Wahrnehmens werden neu interpretiert, im Umfeld der vielen Stationen und Eindrücke der Landesgartenschau Wangen 2024.
Das aichermagazin auf der Landesgartenschau
Das aichermagazin wird im farbenfrohen Ambiente der Landesgartenschau mitten im Auwiesenpark einen attraktiven, ruhigen Akzent setzen und die Besucher mit einem neuen Blick auf das Allgäu konfrontieren. Aichers radikale Reduktion der schwarz-weißen Bildzeichen, präsentiert im schwarzen aichermagazin, zum Himmel hin offen, verdeutlicht, wie nachhaltig ein gut durchdachtes Design sein kann. Der stilvoll gebaute Holzbau fügt sich wunderbar ein in die Holzbaukultur in der nächsten Umgebung. Nur wenige Schritte vom aichermagazin entfernt führt dann der Weg hinauf zum Aussichtsturm, gebaut in innovativer Holzbautechnik, von dessen Plattform Besucherinnen und Besucher das Aichersche Allgäu-Bild mit dem Original vergleichen können.