Ölbergkapelle

Die Ölbergkapelle ist eine Friedhofskapelle aus dem 15. Jahrhundert und lag früher inmitten eines Gottesackers auf dem heutigen Kirchplatz. Das Erdgeschoss diente als Beinhaus und wurde 1967 zur Gedächtnisstätte für die Opfer des Krieges und der Gewaltherrschaft umgestaltet. Im Obergeschoss finden sich Reste des Kapellenraums. 

Die Aufschrift an der Nordseite weist darauf hin, dass die Kapelle wie durch ein Wunder die große Feuersbrunst 1631 unversehrt überstanden hat. Sehenswert sind Kreuzgratgewölbe, Deckenfresko und steinerner Christuskopf (15. Jahrhundert) über dem östlichen Fenster im Obergeschoss.