Rückblick: Isnyer Literaturtage 2025
Das beliebte Literaturfestival bietet jährlich im Frühling spannende und inspirierende Veranstaltungen sowie Raum für außergewöhnliche Literaturbegegnungen. Lesen, Schreiben, Erzählen, Zuhören, Träumen, Staunen, Lachen, … seit über 20 Jahren lädt das Kulturforum Isny e.V. Groß und Klein im Frühjahr dazu ein, sich auf das Abenteuer Literatur mit allen Sinnen einzulassen.
Die Isnyer Literaturtage 2026 finden von 12. bis 26. April statt.
Am 17. April liest die Autorin Lena Schätte aus ihrem Roman "Das Schwarz an den Händen meines Vaters".
Das waren die Isnyer Literaturtage 2025
“In einer Zeit, die vom ständigen Wandel geprägt ist, bleibt Literatur ein unverzichtbares Medium, um zu reflektieren, zu verstehen und miteinander zu verbinden.”
Mit dem Film “Bleib am Ball egal was kommt” endeten am 13 April die Isnyer Literaturtage 2025 mit einer sehr erfolgreichen Bilanz. Sie boten abwechslungsreichen Diskurs und inspirierende Literatur, besonders aber einen gemeinsamen Ort für Kreativität und Zusammensein. Auch dieses Jahr begeisterten die vielfältigen Veranstaltungen das Publikum.
Auftakt bildete traditionell der Literaturfrühschoppen. Die Präsentation der Gewinnertexte des Isnyer Schreibwettbewerbs lockte viele Literaturbegeisterte in den Historischen Gasthof Adler in Großholzleute zum Lesen, Zuhören und Frühstücken. Grundlage für die Texte des Schreibwettbewerbs war eine Zeile aus Martina Hefters Roman “Hey guten Morgen, wie geht es dir?”, der mit dem Deutschen Buchpreis 2024 ausgezeichnet wurde.
Die gebürtige Allgäuerin bereicherte das Literaturprogramm außerdem mit einer Lesung ihres preisgekrönten Romans. Faszinierend leicht und nahbar las Martina Hefter aus ihrem Roman vor, obwohl das Buch einen eher schweren Inhalt birgt. Die MS-Erkrankung des Mannes ihrer Protagonistin sei sogar teilweise autobiografisch, erzählte die Autorin dem Publikum im Adlersaal Isny.
Neben Martina Hefter durfte Isny zwei weitere bekannte Autoren zu Lesungen begrüßen: Daniel Schreiber und Hasnain Kazim. Unfassbar feinfühlig erzählt Schreiber in seinem vorgetragenen Essay von Verlust. Während seiner Lesung konnte er das Publikum des ausverkauften Refektoriums im Schloss mit der Tiefe und Aktualität seines Essays fesseln und nachhaltig beeindrucken.
Auch Hasnain Kazim, dessen Buch “Post von Karlheinz” bereits letztes Jahr auf dem Theaterfestival vom Münchner Metropoltheater inszeniert wurde, schaffte eine bewegte und überraschend heitere Lesung im Kurhaus. Mit viel Witz und der nötigen Ernsthaftigkeit erzählte er von seiner “Deutschlandtour” und der Suche nach dem, was Deutschland zusammenhält.
Selbst Literatur schaffen konnten Interessierte in der Wortwerkstatt der Isnyer Autorin Christina Pirker. Geöffnet für ein Publikum von jung bis alt ermöglichte die Textbastelei ein einzigartiges Erleben von Literatur.
Die Programmkinoreihe “filmreif” mit dem Film “Bekenntnisse eines Hochstaplers Thomas Mann” sowie das lebendige Konzert “Visionäre Leere” von Bernadette La Hengst boten zudem eine abwechslungsreiche Auseinandersetzung mit Literatur und Kultur. Zusätzlich zu dem regulären Programm konnte auch das Kinder- und Jugendprogramm der Literaturtage sein junges Publikum mit einem Orgelkonzert und einem Figurentheater begeistern.
Ein besonderer Dank geht an die Grundschule Isny, das Gymnasium und die Verbundschule, die zusätzlich mit schulinternen Programmen, die Literaturtage bereicherten. Danke an alle Besucher, Unterstützer und Sponsoren, den Arbeitskreis Literatur, natürlich den Autoren und allen Kooperationspartnern.
Bildrechte: IMG Chantal Lang/Katharina Proebster, Ch. Schmid, Ch. Morlok, Christina Pirker
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